
Am 04. September 2010, endete die von der Stadt Duisburg verordneteTrauerzeit um die 21 Todesopfer der Love-Parade vom 24. Juli. Am Katastrophenort Karl-Lehr-Str. wurde in den Morgenstunden eine Gedenktafel angebracht. Am Nachmittag sammelten mehrere hundert Bürgerinnen und Bürger die in den letzten Wochen dort niedergelegten Blumen, Kerzen und Devotionalien ein. Zahlreiche Gedenkgegenstände wurden in einen Glaskubus am Ostausgang des Tunnels eingebracht.
Hermann Dierkes für die Fraktion DIE LINKE zur Sondersitzung des Rates am 06.09.2010:
[mehr]Fehlende Informationen und ungeklärte Zuständigkeiten im Zusammenhang mit den Ereignissen bei der Loveparade 2010 machen einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Landtag von Nordrhein-Westfalen notwendig. Dies erklärte Anna Conrads, innen- und rechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW am Rande der Sitzung des Innenausschusses am Donnerstagabend in Düsseldorf.
[mehr]Zur Übergabe eines gemeinsamen Antrags der Ratsfraktionen von SPD, DIE LINKE und FDP zur Eröffnung des Abwahlverfahrens gegen OB Sauerland (*) erklärt der Vorsitzende der Ratsfraktion DIE LINKE, Hermann Dierkes:
[mehr]LINKE: "LoveParade-Opfer dürfen nicht für politische Zwecke instrumentalisiert werden." Die rechtsextreme "Bürgerbewegung Pro NRW" plant am 28. August 2010 in Duisburg einen Aufmarsch gegen den Duisburger Oberbürgermeisten Adolf Sauerland. Die Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW unterstützt die Proteste gegen Rechts und ruft zu einer antifaschistischen Demonstration auf. Dazu erklärte Anna Conrads, innenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion DIE LINKE und Duisburger Abgeordnete:
[mehr]„Das war kein Kreuzverhör, sondern ein peinliches Schönwaschprogramm von WDR-Redakteur Jörg Schönborn, wo sich OB Sauerland mit weißer Weste aus seiner moralischen und politischen Verantwortung herausmogeln wollte. Angesichts von 21 Toten betroffen zu sein, ist eine Selbstverständlichkeit. DIE LINKE Duisburg ist empört darüber, wie OB Sauerland sich in Selbstmitleid und mit Wischi-Waschi Floskeln reinwaschen wollte“, erklärt Pressesprecher Horst Werner Rook für DIE LINKE Duisburg.
[mehr]In einem Zwischenbericht stellt das Anwaltsbüro Heuking Kühn Lüer Wojtek aus Düsseldorf die Zuständigkeiten und Aufgabenerfüllung der Stadt Duisburg im Zusammenhang mit der Love Parade 2010 dar und überprüft, ob es Anhaltspunkte gibt, dass Mitarbeiter der Stadt Duisburg pflichtwidrig gehandelt und gegen rechtliche Vorschriften verstoßen haben. Presseberichten war zu entnehmen, dass dieser Zwischenbericht die Stadt Duisburg entlastet bzw. ein Persilschein sei. Dazu Brigitte Diesterhöft, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LINKEN.:
[mehr]„Erst eine hochpeinliche städtische Pressekonferenz, wo OB Sauerland den Opfern der love parade die Schuld zuschiebt. Rücktrittsforderungen von allen Seiten prallen beim OB selbstgefällig ab. Gegenseitige Schuldzuweisungen der Stadtspitze folgen. Die CDU will – ebenso wie die grüne Ratsfraktion im Gegensatz zu ihrer Basis - in Vasallentreue Abwahlverfahren verhindern.
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